Methodik und Quellen
Welche Daten wir nutzen, wie wir rechnen und wo die Grenzen liegen. Gemessen, nicht behauptet.
Kurz erklärt
„Schneesicher ab 1.650 m · 85 % der Pisten“ heißt: In mindestens 14 von 20 der vergangenen Winter lagen in dieser Kalenderwoche ab 1.650 m Höhe an mindestens 5 von 7 Tagen 30 cm Naturschnee oder mehr. 85 % der Pistenkilometer des Skigebiets liegen über dieser Höhe. Beschneiung zählt nicht mit, und es ist keine Vorhersage.
Schneesicherheit je Woche
Grundlage ist CERRA-Land, eine Reanalyse des europäischen Copernicus-Dienstes mit einem Raster von 5,5 km. Sie liefert für jeden Tag Schneehöhe und Wassergehalt der Schneedecke. Die Kennzahlen beruhen auf den jüngsten 20 Wintern (2005/06 bis 2024/25) (warum nicht 30: siehe Wie gut treffen die Chancen ein?); ein Winter reicht vom 1. Oktober bis 31. Mai.
Warum nur die jüngsten Winter? In den Alpen ist die Schneedecke in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen, besonders in tieferen Lagen (Matiu u. a. 2021, The Cryosphere). Ältere Winter würden die Schneesicherheit für eine Reise heute eher zu günstig zeigen. 30 Winter sind der übliche Zeitraum für ein Klimamittel. Den Vergleich früher und heute, die Winter 2005/06 bis 2024/25 gegen 1985/86 bis 2004/05, zeigen wir, sobald alle diese Winter ausgewertet sind.
Schneesicher ab … Metern
Schnee auf einem hohen Gipfel heißt noch nicht, dass man im Skigebiet fahren kann. Deshalb nennen wir je Kalenderwoche die Höhe, ab der es schneesicher ist, und wie viele Pistenkilometer darüber liegen, zum Beispiel „Schneesicher ab 1.650 m · 104 von 122 km Piste darüber“.
- Schneesicher heißt: In mindestens 70 % der Winter, also in 14 von 20, lagen in dieser Woche an mindestens 5 der 7 Tage 30 cm Naturschnee oder mehr.
- So finden wir die Höhe: Wir nehmen alle Rasterzellen von CERRA-Land im Umkreis von 15 km um das Skigebiet und seine Lifte, jede mit ihrer eigenen Modellhöhe und ihren Schneewerten, wie CERRA-Land sie liefert (eine Zelle liegt auf ihrer eigenen Höhe, einen Höhenunterschied gibt es dort nicht auszugleichen). Gletscherzellen zählen nur, wenn es keine anderen gibt. Durch die 30-cm-Werte der Zellen legen wir je Woche eine Kurve, die mit der Höhe nie sinkt: Weiter oben liegt nicht seltener Schnee als weiter unten. Die Kurve geht außerdem durch den Tal- und den Bergwert des Skigebiets (unten), die auch auf seiner Seite stehen, samt Höhenausgleich. Die Höhe ist der tiefste Punkt in 50-m-Schritten, an dem die Kurve 70 % erreicht.
- Ganzes Gebiet oder keine Piste: Ist es schon am tiefsten Punkt schneesicher, an der tiefsten Piste oder an der Talstation, je nachdem, was tiefer liegt, gilt das ganze Gebiet als schneesicher. Erreicht die Kurve auch am höchsten Punkt (höchste Piste oder Bergstation) keine 70 %, ist keine Piste schneesicher. So passt die Höhe immer zu Berg und Tal: Ist der Bergwert schneesicher, steht nie „Auch oben nicht sicher“ da; „bis ins Tal“ steht nur, wenn Berg- und Talwert beide schneesicher sind. Liegt die Höhe erst an der höchsten Piste oder darüber, an der Bergstation, steht „Weniger als 1 km Piste darüber“. Liegt die entscheidende Höhe unter der tiefsten oder über der höchsten Rasterzelle, stammt die Kurve dort aus dem Tal- oder Bergwert oder aus der nächsten Zelle; solche Werte sind hochgerechnet und unsicherer.
- Pisten darüber: Jede Piste aus OpenSkiData hat einen tiefsten und einen höchsten Punkt und eine Länge. Wir nehmen an, dass sie gleichmäßig abfällt, und zählen den Teil oberhalb der Höhe. Der Anteil ist diese Länge geteilt durch alle Pistenkilometer. Pistenflächen ohne Länge zählen nicht, die Summe kann deshalb etwas von den Pistenkilometern des Skigebiets abweichen.
- Grenzen: Wir zählen nur Naturschnee. Viele Pisten unter der Höhe sind dank Beschneiung trotzdem offen. Das 5,5-km-Raster kennt keine Schattenhänge, keinen Wind und keine Sonnenseite, und kaum eine Piste fällt gleichmäßig ab. Die Werte beschreiben vergangene Winter, sie sind keine Vorhersage.
Zwei Höhen je Skigebiet
Tal ist die Talstation des tiefsten Lifts, Berg die Bergstation des höchsten (Förderbänder und Seillifte zählen nicht). Für jede Höhe nehmen wir aus allen Rasterzellen im Umkreis von 12 km die drei, deren Modellhöhe der Zielhöhe am nächsten liegt, gewichtet mit 1 ÷ (Höhenunterschied + 50 m). Das Raster glättet Gipfel. Liegt die höchste passende Zelle deutlich unter der Bergstation, zeigen wir an, aus welcher Höhe die Werte stammen („Werte aus 2.450 m“).
Höhenausgleich mit Österreichs 1-km-Schneeraster
Das 5,5-km-Raster glättet das Gelände: Für eine Talstation in einem tiefen Tal liegen selbst die passendsten Rasterzellen oft mehrere hundert Meter höher, und dort liegt öfter Schnee. An hohen Bergstationen ist es umgekehrt. Wo die Höhe des Rasterpunkts zur Station passt (bis 150 m Unterschied), bleibt CERRA-Land, wie es ist. Liegt ein Tal- oder Bergpunkt mehr als 150 m über oder unter seinem Rasterpunkt, gleichen wir den Höhenunterschied aus:
- Woher der Höheneffekt stammt: aus SNOWGRID-CL von GeoSphere Austria, einem Schneemodell im 1-km-Raster, das auch tiefe Täler auflöst. An 329 Tal- und Bergstationen von 160 österreichischen Skigebieten vergleichen wir die tägliche Schneehöhe beider Datensätze, getrennt nach Abschnitt der Saison (KW 44 bis 50, KW 51 bis 10 und KW 11 bis 18), Höhe der Station (unter 1.000, 1.000 bis 1.500, 1.500 bis 2.200 und über 2.200 m) und Höhenunterschied zum Raster (bis 150, 150 bis 400, 400 bis 700 und über 700 m, jeweils nach oben und unten). Gruppen mit weniger als 8 Stationen fassen wir gröber zusammen: zuerst über die ganze Saison, dann zusätzlich über alle Höhen.
- Was sich ändert: Für jeden Punkt ordnen wir seine täglichen Schneehöhen der Größe nach (in Prozent-Stufen). Aus Österreich kennen wir je Stufe zwei Verhältnisse von SNOWGRID-CL zu CERRA-Land, beide im selben Abschnitt der Saison und für Stationen derselben Höhenlage: eines für Stationen, deren Rasterpunkt so weit über oder unter ihnen liegt wie bei unserem Punkt, und eines für Stationen, deren Rasterpunkt auf ihrer Höhe liegt. Jede tägliche CERRA-Schneehöhe multiplizieren wir mit dem ersten Verhältnis geteilt durch das zweite (höchstens das Dreifache, mindestens ein Drittel). So übernehmen wir nur, was der Höhenunterschied ausmacht; wie viel Schnee CERRA-Land insgesamt zeigt, bleibt. Kein Schnee bleibt kein Schnee, und mehr als die größte in der Gruppe beobachtete SNOWGRID-Schneehöhe gibt es nicht.
- Über die Saison geglättet: Die Abschnitte der Saison gehen fließend ineinander über. Zwischen ihren Mitten (KW 47, KW 4/5 und KW 14/15) mischen wir die Verhältnisse linear, so springt kein Wert von einer Woche zur nächsten.
- Eine Rechnung für alle Werte: Aus den ausgeglichenen Tageswerten rechnen wir 30- und 60-cm-Wert und Schneehöhe im Median neu, sie passen also zueinander. Den Neuschnee-Wert ändern wir nicht: Er beruht auf dem Wassergehalt der Schneedecke in Höhe der Rasterzellen, die Seite des Skigebiets nennt diese Höhe. Auch den Vergleich früher und heute rechnen wir aus den ausgeglichenen Tageswerten; dabei nehmen wir an, dass der Ausgleich über die Zeit gleich bleibt.
- Wie oft: 561 von 1.120 Tal- und Bergwerten liegen mehr als 150 m neben ihrem Rasterpunkt und sind ausgeglichen. Auf der Seite des Skigebiets steht „Höhenunterschiede über 150 m zum Rasterpunkt mit Österreichs 1-km-Schneeraster (SNOWGRID-CL) ausgeglichen“ und je Höhe, wie weit der Gitterpunkt über oder unter der Station liegt, zum Beispiel „Gitterpunkt 340 m unter der Bergstation“.
- Hochgerechnet: Bei 110 Werten reichen die österreichischen Stationen für eine feine Gruppe nicht. Dann gilt die gröbste Gruppe, die alle Höhen und die ganze Saison zusammenfasst, oder bei mehr als 400 m Abstand zum Raster alle österreichischen Stationen mit so großem Abstand (gleicher Abschnitt der Saison). Diese Werte sind mit „hochgerechnet“ markiert und unsicherer. An den Messstationen (siehe Abgleich) lagen solche Werte im Mittel so weit neben den Messungen(30-cm-Wert): gröbste Gruppe, Gitterpunkt über der Station: −6,1 Prozentpunkte (56 Stationen); gröbste Gruppe, Gitterpunkt unter der Station: −22,9 Prozentpunkte (2 Stationen); über 400 m Abstand zusammengefasst, Gitterpunkt über der Station: +5,4 Prozentpunkte (4 Stationen); über 400 m Abstand zusammengefasst, Gitterpunkt unter der Station: −8,2 Prozentpunkte (4 Stationen). Ab 5 Prozentpunkten bei mindestens 3 Stationen nennen wir die Richtung („eher noch zu günstig“, „eher zu ungünstig“).
- Gletscher: Auf Gletscherzellen sammelt sich in CERRA-Land über die Jahre Schnee an, oft mehrere Meter. Als Gletscherzelle zählt eine Rasterzelle, auf der am 1. Oktober in mindestens der Hälfte der Winter mehr als 50 cm Schnee liegen. Solche Zellen nehmen wir nicht, wenn eine andere Zelle im Umkreis höchstens 300 m von der Stationshöhe entfernt liegt. Sonst zeigen wir die 30- und 60-cm-Werte, aber keine Schneehöhe: „Gletscher: Schneehöhe nicht aussagekräftig“ (5 Werte). Ab 300 cm schreiben wir „über 3 m“.
- Gelernt in Österreich, geprüft an Messstationen: SNOWGRID-CL gibt es nur für Österreich. Den dort gelernten Höheneffekt übertragen wir auf die Schweiz, Frankreich, Italien, Deutschland und Slowenien. Ob das Ergebnis stimmt, prüfen wir an 333 Messstationen in Österreich, der Schweiz, Frankreich, Italien (Südtirol) und Deutschland (Abgleich).
Kennzahlen
- Mindestens 30 cm Schnee (die Schneesicherheit): Anteil der Winter, in denen an mindestens 5 der 7 Tage der Woche 30 cm oder mehr Schnee lagen.
- Mindestens 60 cm Schnee: dasselbe mit 60 cm.
- Schneehöhe im Median: Median über die ausgewerteten Winter der mittleren Schneehöhe dieser Woche.
- Neuschnee: Anteil der Winter mit mindestens einem Tag, an dem der Wassergehalt der Schneedecke um 10 kg/m² oder mehr stieg, das sind etwa 10 cm Neuschnee.
Wochen sind Kalenderwochen nach ISO, KW 44 bis KW 18. Hat ein Jahr eine KW 53 (so 2026), zählt sie zu KW 52. Alle Werte beschreiben vergangene Winter. Sie sagen, wie oft es in dieser Woche Schnee gab, nicht wie viel in eurem Urlaub liegen wird.
Geprüft an 333 Messstationen
Ob die Schneewerte stimmen, prüfen wir an 333 Messstationen in Österreich, der Schweiz, Frankreich, Italien (Südtirol) und Deutschland (Winter 2005/06 bis 2024/25, Südtirol erst ab 2014/15). Für jede Station rechnen wir den 30-cm-Wert so, wie wir ihn für ein Skigebiet rechnen: aus den Rasterzellen in Höhe der Station und mit Höhenausgleich, wo nötig. Den vergleichen wir mit dem, was an der Station gemessen wurde. Je Woche zählen nur Winter, in denen für alle sieben Tage ein Wert vorliegt; fehlende Tage ergänzen wir aus den Nachbartagen, höchstens zwei in Folge. Gezählt werden nur Wochen mit mindestens 8 solchen Wintern. Liegt eine Station nah an einem Skigebiet (bis 10 km, höchstens 200 m Höhenunterschied zu Berg, Tal oder einem Ort), zeigen wir ihren gemessenen Wert auf der Seite des Skigebiets, zusammen mit unserem Modellwert an derselben Stelle.
Bestanden heißt: In Österreich und außerhalb liegt der 30-cm-Wert mit Höhenausgleich im Mittel nicht weiter neben den Messungen als ohne. Und in keiner Höhenlage mit mindestens 5 Stationen weicht er im Mittel um mehr als 12Prozentpunkte ab.
- Außerhalb Österreichs (292 Stationen): mittlere Abweichung ohne Höhenausgleich 14,2, mit 13,1 Prozentpunkten. Abweichung mit Höhenausgleich je Höhenlage in Prozentpunkten, unsere Werte minus Messung: unter 1.500 m −5,0; 1.500 bis 2.200 m −7,9; über 2.200 m +6,0.
- In Österreich (41 Stationen): mittlere Abweichung ohne Höhenausgleich 19,7, mit 12,7 Prozentpunkten. Abweichung mit Höhenausgleich je Höhenlage in Prozentpunkten, unsere Werte minus Messung: unter 1.500 m −0,1; 1.500 bis 2.200 m −11,4; über 2.200 m −0,1 (nur 3 Stationen, nicht bewertet).
- Ergebnis: bestanden.
Zwischen 1.500 und 2.200 m zeigen unsere Werte im Mittel weniger Schnee, als die Stationen messen (−7,9 Prozentpunkte außerhalb Österreichs, −11,4 Prozentpunkte in Österreich). Dort sind sie eher vorsichtig.
Zur Information: Der frühere Abgleich mit SNOWGRID-CL (jedes österreichische Skigebiet einmal weggelassen, aus den übrigen gelernt) ergibt mit Höhenausgleich eine Abweichung im Median von 15,0 Prozentpunkte; je Höhenlage unter 1.500 m: −2,4 Prozentpunkte (3123 Wochenwerte); 1.500 bis 2.200 m: +14,5 Prozentpunkte (2193 Wochenwerte); über 2.200 m: +16,9 Prozentpunkte (474 Wochenwerte). Er entscheidet nicht mehr: SNOWGRID-CL glättet Gipfel und zeigt an Österreichs Messstationen zwischen 1.500 und 2.200 m selbst deutlich weniger Schnee als gemessen. Unser Höhenausgleich behält das Schneeniveau von CERRA-Land und weicht deshalb dort von SNOWGRID-CL ab.
Wie gut treffen die Chancen ein?
Wir haben die Methode an den zehn Wintern 2015/16 bis 2024/25 geprüft, jeweils so, als kennten wir nur die 20 Winter davor. Eine Angabe von 70 bis 79 % trat an 101 Messstationen, die wir für nichts anderes verwenden, in 72 % der Fälle ein (im Modell selbst in 64 %). „100 %“ hielt an den Stationen in 93 von 100 Fällen, „0 %“ in 97 von 100. Im Mittel lagen unsere Chancen 1 bis 4 Prozentpunkte zu hoch, weil mehrere der letzten Winter schneearm waren. Ein einzelner Winter kann im ganzen Alpenraum deutlich abweichen: 2016/17 erfüllten nur 34 % aller Tal- und Bergwochen die 30-cm-Regel statt der erwarteten 48 %.
Mit 30 statt 20 Wintern lagen die Chancen in dieser Rückrechnung nicht näher an der Wirklichkeit, und sie bestanden einen unserer festen Prüffälle nicht. Deshalb rechnen wir mit den jüngeren 20 Wintern. Stand: 5. Oktober 2026.
Nur Naturschnee, ohne Beschneiung
Alle Schneewerte beschreiben Naturschnee. Beschneiung ist nicht enthalten. Einen Beschneiungsanteil je Skigebiet zeigen wir nicht: In OpenStreetMap ist Beschneiung nur an wenigen Pisten eingetragen, ein daraus berechneter Anteil läge fast überall bei 0 % und wäre falsch. Zur Einordnung die Landeswerte der Seilbahnverbände:
- Schweiz: 54 % der Pistenfläche sind technisch beschneibar, rund 13.000 von 22.500 ha (Stand 2023). Quelle: Seilbahnen Schweiz, Fakten & Zahlen 2024.
- Österreich: rund 75 % der Pistenfläche werden technisch beschneit. Quelle: WKO, Fachverband der Seilbahnen: Beschneiung.
Wie viel ein einzelnes Skigebiet beschneit, steht auf dessen Website.
So sortiert der Finder
Die Formel, wie sie im Code steht:
snow = Anteil der Pistenkilometer über der Schneesicherheitsgrenze der Woche (0 bis 100)
„Noch offen“: Mittel über KW 50 … KW 13
fit anfaenger → scores.anfaenger
gemischt → mean(anfaenger, groesse)
gut → mean(experten, groesse)
experten → scores.experten
„Nightlife wichtig“: fit = 0.6·fit + 0.4·scores.nightlife
rank = 0.55·snow + 0.30·fit + 0.15·scores.groesse
gleiche Punktzahl: höhere Schneesicherheit für 60 cm am Berg (p60) zuerst, dann der Name- snow: der Anteil der Pistenkilometer, die in der gewählten Woche über der Höhe liegen, ab der es schneesicher ist (siehe Schneesicher ab … Metern), von 0 bis 100. Bei mehreren Wochen („Noch offen“, Ostern) das Mittel, wenn mindestens 75 % der Wochen einen Wert haben.
- fit: wie gut das Skigebiet zur Gruppe passt, aus den Werten für Anfänger, Experten, Nightlife und Größe (unten).
- rank: 55 % Schnee, 30 % Gruppe, 15 % Größe. Bei gleicher Punktzahl steht vorn, wo am Berg öfter 60 cm liegen (p60), danach entscheidet der Name.
- Ein fehlender Schneewert zählt nie als 0: Hat ein Skigebiet für die gewählte Woche keinen Wert, steht es hinter allen mit Wert und wird nur nach Gruppe und Größe sortiert (0,30·fit + 0,15·Größe).
- Fehlt ein Wert für Anfänger, Experten, Nightlife oder Größe, zählt er als 0 und die Zeile zeigt „keine Angabe“.
- Der Größenfilter (ab 30, 60 oder 100 km Piste) blendet kleinere Skigebiete aus, an der Reihenfolge der übrigen ändert er nichts.
Ranglisten
- Schneesicher an Weihnachten, Fasching, Ostern und Ende März: Skigebiete ab 20 km Pisten, sortiert nach dem Anteil der Pistenkilometer, die in dieser Woche über der Höhe liegen, ab der es schneesicher ist (wie oben; bei zwei Wochen das Mittel). Bei gleichem Anteil steht vorn, wo am Berg öfter 60 cm liegen, dann wo mehr Kilometer schneesicher sind. Wählt ihr eine andere Woche, wird die Liste für diese Woche neu sortiert.
- Anfänger, Experten, Nightlife, Höhe und Größe: sortiert nach ihrem eigenen Wert (unten). Die Woche ändert nur die Schneezeile, nicht die Reihenfolge.
- Anfänger: Nur Skigebiete mit mindestens 20 km Pisten, davon mindestens 8 km grün oder blau: Kleinere Gebiete reichen für eine Anfängerwoche nicht.
- Regionen, Länder und Verbünde: wie der Finder für die Gruppe „Gemischt“, oder nach Pistenkilometern.
Werte für Anfänger, Experten, Nightlife und Größe
Alle vier Werte liegen zwischen 0 und 100. Jede Kennzahl wird zuerst in einen Perzentilrang unter allen Skigebieten des Finders umgerechnet (gleiche Werte bekommen den mittleren Rang; der kleinste Wert 0, der größte 100). Ein Wert ist das gewichtete Mittel dieser Perzentilränge. Fehlt eine Kennzahl, fällt sie weg und die übrigen Gewichte werden hochgerechnet. Nur wenn alle Kennzahlen fehlen, gibt es keinen Wert („keine Angabe“), nie eine 0.
| Wert | Kennzahlen und Gewichte |
|---|---|
| Anfänger | 50 % Anteil grüner und blauer Pisten an allen Pistenkilometern · 25 % mittleres Gefälle der leichten Pisten (flacher ist besser) · 25 % Zahl der Förderbänder und Seillifte |
| Experten | 50 % Kilometer schwarzer Pisten · 30 % Anteil der Pistenlänge auf Pisten mit einem größten Gefälle ab 40 % · 20 % Kilometer Skirouten |
| Nightlife | Bars, Pubs und Clubs aus OpenStreetMap im Umkreis von 1 km um die Orte des Skigebiets, jede nur einmal gezählt, logarithmisch (log(1 + Anzahl)). Kleine Skigebiete am Stadtrand werden gedämpft: Faktor Pisten-km / 40, mindestens 0,25. Für bekannte Après-Ski-Orte gilt eine Untergrenze aus belegten Quellen (siehe Quellentabelle), weil Bars in OpenStreetMap ungleich erfasst sind. Ohne Orte am Lift kein Wert. |
| Größe | gemessene Pistenkilometer |
Schulferien
Eine Woche gilt für ein Bundesland als Ferienwoche, wenn dessen Schulferien mindestens 3 der 5 Schultage (Montag bis Freitag) abdecken. Einzelne freie Tage markieren also keine Woche. Wir nutzen die Ferien der allgemeinbildenden Schulen; Ausnahmen für einzelne Inseln oder Städte zählen nicht. Stand: Schuljahr 2026/27.
Orte und Weg zum Lift
Als Orte zählen Städte, Dörfer und Weiler aus OpenStreetMap bis 2 km von einer Talstation. Die Entfernung ist Luftlinie zur nächsten Talstation, kein Fußweg. Klassen: Lift zu Fuß bis 400 m, Kurzer Weg bis 1,5 km, darüber Skibus oder Auto. Bars zählen im Umkreis von 1 km um den Ortsmittelpunkt.
Unterkunftssuche
Die Links „Auf Booking.com suchen“ und „Auf Holidu suchen“ öffnen dort eine Suche mit Ort, Reisedaten, Personen und Zimmern. Es sind keine Partnerlinks; wir erhalten keine Provision. Daten gehen erst an den Anbieter, wenn ihr klickt.
Bekannte Grenzen
- Nur Naturschnee. Die Schneesicherheit berücksichtigt keine Beschneiung, und einen Beschneiungsanteil je Skigebiet zeigen wir nicht (warum).
- Gemessene Pistenkilometer. Wir messen die Länge der Pisten in OpenStreetMap. Betreiber zählen oft anders, etwa mit Skirouten oder breiten Pisten mehrfach; ihre Angaben liegen deshalb meist höher.
- Gefälle fehlt bei zusammengesetzten Skigebieten. Skigebiete, die wir aus Liften eines Verbunds zusammensetzen (etwa Val Gardena / Gröden), haben keine eindeutig zuordenbaren Pisten-Gefälle. Ihre Werte für Anfänger und Experten stützen sich nur auf Kilometer und Lifte.
- Raster statt Messstation. 5,5 km Raster glätten Täler und Gipfel. Einzelne Hänge können deutlich mehr oder weniger Schnee haben. Liegt ein Tal- oder Bergpunkt mehr als 150 m neben seinem Rasterpunkt, gleichen wir den Höhenunterschied mit Österreichs 1-km-Schneeraster SNOWGRID-CL aus (wie); geprüft an 333 Messstationen (Abgleich). Zwischen 1.500 und 2.200 m sind die Werte eher vorsichtig.
- Namen. Die Namen der Skigebiete stammen aus OpenSkiData. Wir zeigen sie gekürzt: ohne doppelte Sprachvarianten, ohne lange Listen der Teilgebiete und ohne Wörter wie „Skigebiet“ oder „Bergbahnen“. Die Suche kennt auch die vollen Namen, der Download enthält sie unverändert.
- Vollständigkeit. Wo Pisten, Lifte oder Orte in OpenStreetMap fehlen, fehlen sie auch hier. Fehlende Werte zeigen wir als „keine Angabe“.
- Keine Vorhersage. Vergangene Winter sagen nichts Sicheres über den nächsten.
Datenquellen und Lizenzen
| Daten | Quelle | Lizenz |
|---|---|---|
| Skigebiete, Pisten, Lifte, Höhen | OpenSkiData / OpenSkiMap.org, Daten aus OpenStreetMap, © OpenStreetMap contributors | ODbL 1.0 |
| Orte und Bars | OpenStreetMap (Overpass API), © OpenStreetMap contributors | ODbL 1.0 |
| Schnee | CERRA-Land, Copernicus Climate Change Service (C3S), Climate Data Store (doi.org/10.24381/cds.a7f3cd0b). Von uns verarbeitet: Auswahl der Rasterzellen und Höhenausgleich mit SNOWGRID-CL | CC BY 4.0 (Nutzungsbedingungen des Datensatzes: „CC-BY licence“) |
| Höhenausgleich der Schneewerte | SNOWGRID-CL v2.1, Schneemodell im 1-km-Raster für Österreich (doi.org/10.60669/fsxx-6977). Datenquelle: GeoSphere Austria - https://data.hub.geosphere.at. Von uns für den Höhenausgleich der Schneewerte verarbeitet (siehe Höhenausgleich) | CC BY 4.0 |
| Prüfung der Schneewerte: Messstationen (Österreich) | GeoSphere Austria, Klimastationen (klima-v2-1d). Datenquelle: GeoSphere Austria. Für den Abgleich genutzt; Stationen nahe einem Skigebiet zeigen wir dort mit eigener Auswertung. | CC BY 4.0 |
| Prüfung der Schneewerte: Messstationen (Schweiz) | MeteoSwiss, Niederschlags- und Schneemessstationen (Open Government Data). Quelle: MeteoSwiss. Für den Abgleich genutzt; Stationen nahe einem Skigebiet zeigen wir dort mit eigener Auswertung. | CC BY 4.0 |
| Prüfung der Schneewerte: Messstationen (Frankreich) | Météo-France, Données climatologiques de base – quotidiennes. Météo-France. Für den Abgleich genutzt; Stationen nahe einem Skigebiet zeigen wir dort mit eigener Auswertung. | Licence Ouverte 2.0 |
| Prüfung der Schneewerte: Messstationen (Italien, Südtirol) | Autonome Provinz Bozen – Südtirol, Wetterstationen (Meteo-Webservice). Provinz Bozen – Südtirol. Für den Abgleich genutzt; Stationen nahe einem Skigebiet zeigen wir dort mit eigener Auswertung. | CC0 1.0 |
| Prüfung der Schneewerte: Messstationen (Deutschland) | Deutscher Wetterdienst, Climate Data Center (Tageswerte). Deutscher Wetterdienst. Für den Abgleich genutzt; Stationen nahe einem Skigebiet zeigen wir dort mit eigener Auswertung. | CC BY 4.0 |
| Gelände in den Karten (Relief, Höhenlinien) | Copernicus DEM GLO-30 (Copernicus WorldDEM-30), 30 m Raster, abgerufen im September 2026 über AWS Open Data | Copernicus-DEM-Lizenz (ESA), frei nutzbar mit Quellenangabe |
| Grenzen, Küsten und Seen in der Alpenkarte | Natural Earth, Maßstab 1:10 Mio. | gemeinfrei |
| Schulferien | OpenHolidays API, abgerufen am 29. September 2026 | ODbL 1.0 |
| Fotos der Skigebiete | Wikimedia Commons, für 221 Skigebiete ausgewählt; Urheber, Lizenz und Quelldatei stehen unter jedem Foto. Auf 900 px Breite verkleinert und vom eigenen Server ausgeliefert. | freie Lizenz je Foto (CC0, gemeinfrei, CC BY, CC BY-SA) |
| Offizielle Pistenpläne | Websites der Skigebiete, Tourismusverbände und ihrer Kartenanbieter, für 82 Skigebiete mit Quelle und Stand verlinkt. Nicht bei uns gespeichert: Bilder und interaktive Pläne, die sich einbinden lassen und nachweislich keine Dienste Dritter nachladen, werden nach einem Klick direkt vom Server des Anbieters geladen; PDFs und alle anderen öffnet ein Link dort. | © beim Skigebiet bzw. Kartenverlag |
| Tageskarten | Websites der Betreiber, je Skigebiet verlinkt mit Prüfdatum. Die Tageskartenpreise sind unverändert von offiziellen Seiten der Skigebiete oder Liftgesellschaften übernommen, in der Originalwährung (Euro oder Franken, ohne Umrechnung), mit Produkt, Saison und Prüfdatum. Preise ändern sich, maßgeblich ist der verlinkte Preis beim Betreiber. | Einzelangaben |
| Après-Ski-Untergrenzen für den Nightlife-Wert | Handverlesene Liste bekannter Après-Ski-Orte, je Eintrag mit Quelle (Wikipedia, Tourismusseiten) und Prüfdatum | Einzelangaben |
Pflichtangaben der Quellen:
- Data from OpenSkiData / OpenSkiMap.org, © OpenStreetMap contributors (ODbL), Skimap.org, Who's On First, © Mapterhorn
- Orte und Lokale: © OpenStreetMap contributors (ODbL)
- Schneewerte: CERRA-Land, Copernicus Climate Change Service (C3S), Lizenz CC BY 4.0. Contains modified Copernicus Climate Change Service information 2026. Neither the European Commission nor ECMWF is responsible for any use that may be made of the Copernicus information or data it contains.
- Datenquelle: GeoSphere Austria - https://data.hub.geosphere.at (SNOWGRID-CL v2.1, https://doi.org/10.60669/fsxx-6977, CC BY 4.0; von uns für den Höhenausgleich der Schneewerte verarbeitet)
- Schnee-Messwerte von Stationen: Datenquelle: GeoSphere Austria (CC BY 4.0); Quelle: MeteoSwiss (CC BY 4.0); Deutscher Wetterdienst (CC BY 4.0); Météo-France, Stand 05.10.2026 (Licence Ouverte 2.0, https://www.etalab.gouv.fr/licence-ouverte-open-licence/); Provinz Bozen – Südtirol (CC0 1.0); eigene Auswertung (Anteil Winter ≥ 30 cm).
- Gelände: produced using Copernicus WorldDEM-30 © DLR e.V. 2010-2014 and © Airbus Defence and Space GmbH 2014-2018 provided under COPERNICUS by the European Union and ESA; all rights reserved
- Grenzen, Küsten und Seen: Natural Earth (gemeinfrei)
- Schulferien: OpenHolidays API (openholidaysapi.org), ODbL 1.0.
Karten
Die Pistenkarten und die Alpenkarte zeichnen wir selbst aus offenen Daten; dafür werden keine Karten von Dritten geladen. Pisten und Lifte stammen aus OpenSkiData (OpenStreetMap), eingefärbt nach Schwierigkeit, Skirouten gestrichelt. Relief und Höhenlinien (alle 100 m) berechnen wir aus dem Copernicus-Höhenmodell GLO-30; über etwa 1.800 m ist der Grund heller. Pisten und Lifte benachbarter Skigebiete zeigen wir grau, damit Verbindungen sichtbar bleiben. Die Karten sind vereinfacht und kein Ersatz für den offiziellen Pistenplan. Den offiziellen Plan verlinken wir, wo wir ihn gefunden haben, auf der Seite des Skigebiets unter „Offizieller Pistenplan“ (82 Skigebiete). Er ist urheberrechtlich geschützt, wir speichern keine Kopie: Wo der Anbieter das Einbinden erlaubt, wird er nach einem Klick direkt vom Server des Anbieters geladen, sonst öffnet ihn ein Link (Datenschutz).
Hinweis zu den Höhendaten: Die für das Copernicus-Programm gesetzlich oder im Auftrag zuständigen Organisationen haften nicht für die Nutzung der Copernicus WorldDEM-30 („The organisations in charge of the Copernicus programme by law or by delegation do not incur any liability for any use of the Copernicus WorldDEM-30“). Die Karten sind keine offizielle Veröffentlichung des Copernicus-Programms.
Daten zum Herunterladen
Unsere aus OpenStreetMap und OpenSkiData abgeleitete Datenbank (Skigebiete, Pistenkilometer, Lifte, Höhen, Orte am Lift) steht unter derOpen Database License (ODbL 1.0) zum Download bereit: skigebiete-odbl.json,© OpenStreetMap contributors. Schnee-, Eignungs- und Preiswerte gehören nicht dazu.
Der Finder lädt seine Daten aus /data/finder.json. Die Datei enthält aus OpenStreetMap und OpenSkiData abgeleitete Angaben (Name, Land, Region, Lage, Pistenkilometer, höchster Punkt), die unter der ODbL 1.0 stehen (© OpenStreetMap contributors), sowie unsere eigenen Schnee- und Eignungswerte als getrennte Datenbank.
535 Skigebiete. Datenstand: 5. Oktober 2026.